Verwirrung um DecalGirl

DecalGirl Skins

Mein erster Blogeintrag über den Surface Pro Skin von DecalGirl machte unter Kommilitonen ziemlich schnell die Runde: klar, die Leute sahen mein „beklebtes“ Surface Pro und fanden’s cool. Das Problem hierbei: anscheinend kam durch den Beitrag nicht rüber, dass DecalGirl nur der Name des Shops ist und eigentlich herzlich wenig girly ist sondern ganz ganz viele Skins zur Auswahl hat (1820 um genau zu sein). Außerdem ist man bei weitem nicht auf das Surface Pro beschränkt sondern bietet Skins für jegliche Verbraucherelektronik an, d.h. im Wesentlichen Smartphones, Tablets, aber eben auch Laptops. Nun ist es so, dass es unüberschaubar viele Laptop-Modelle verschiedener Hersteller gibt und wenn man nicht gerade ein Mac Book besitzt, dann stehen die Chancen auf bereits passgenaue Skins eher schlecht. Aus diesem Grund kann man bei DecalGirl allerdings für 29,99 USD zzgl. Versand auch ein Motiv der Wahl nach Wunschmaß bestellen: das ganze nennt sich Laptop Universal-Fit und erlaubt Maßen zwischen 16 x 13 inch (~40 x 33 cm).

DecalGirl - Universal-FitAuf der verlinkten Seite ist dann auch ein Video eingebettet, in dem erklärt wird, wie euer Laptop zu vermessen ist. Zu beachten ist eigentlich nur, dass die Werte letztlich in Inch angegeben werden. Alternativ kann man auch einfach einen „trim-to-fit“ Skin für 19,99 USD ordern, der mit Ausgangsmaße von 15 x 10.5 inch (~ 38 x 26,6 cm) mittels Schere oder Cuttermesser zurechtgeschnitten werden kann (Video-Anleitung).

Dem Skin für euren Laptop sollte nun also nichts mehr im Wege stehen. Wie im Ausgangsbeitrag erwähnt, scheint es öfter Rabattaktionen zu geben: 25% Rabatt erhält man derzeit bei Bestellungen bis zum 07.02.2014 unter Verwendung den Codes BEMINE25.

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Mindmapping in kollaborative Textverarbeitung integrieren

Google Docs ist schon etwas Feines (Skype auch, aber das ist ein anderes Thema): man kann gleichzeitig im Team an einem Dokument arbeiten, ganz gleich ob man im gleichen Raum oder auf der Welt verstreut ist. Bei der heutigen Gruppenarbeit sah der Workflow so aus, dass wir an einem Dokument im Google Drive stichpunktartig Funktionen einer App festgehalten haben. Parallel dazu oder im Anschluss pflegen wir die Schlüsselbegriffe in eine Mindmap ein, was prima eine „Auf einen Blick“-Übersicht ermöglicht. Natürlich ist das Drive-Dokument viel detaillierter, aber manchmal möchte man eben eher das grobe Ganze im Blick haben, ehe man sich in Details verliert. Oder für die CogScis und Informatiker unter uns: gefühlt verhält sich die Mindmap zur Gliederung wie die Breitensuche zur Tiefensuche.

Die Frage, die sich mir dann heute gestellt hat, ist wieso das nicht auch in einem Arbeitsschritt geht? Immer wieder stellt sich die Gruppe die Frage, ob die Mindmap schon angepasst wurde und das allergrößte Problem: wir benutzen als Mindmapping-Tool XMind, welches nur lokal und nicht „kollaborativ“ läuft. Die Datei liegt zwar im gemeinsamen Dropbox-Ordner, aber es kann immer nur eine Person daran editieren und abspeichern. Dadurch, dass gleichzeitiges Bearbeiten des Drive-Dokuments möglich ist und auch entsprechend genutzt wird, ist die für die Mindmap beauftragte Person mit dem Übertragen der Stichpunkte in Schlüsselwörter der Mindmap gern überfordert, weil an mehreren Stellen neuer Input entsteht.

Mir ist bekannt, dass XMind eine Gliederungsansicht bietet, die in etwa genau anders herum das Problem angeht: mache aus Mindmap eine Gliederung, was in etwa unserem Drive-Dokument entspricht. Bei diesem Weg sind mir allerdings folgende Probleme aufgefallen:

  • es ist weiterhin kein kollaboratives, d.h. gleichzeitiges, Arbeiten möglich
  • es gibt zwar eine Echtzeit-Gliederungsansicht, doch in ihr lassen sich keine neuen Abschnitte oder Notizen hinzufügen sondern lediglich Abschnitte umbenennen

Die eigentlich nützliche Gliederung verkommt so praktisch zum „view only“-Nebenprodukt, wodurch Potenzial verschenkt wird. Ich möchte XMind nicht schlecht reden, im Gegenteil, es ist das beste mir bekannte kostenlose Mindmapping-Tool, welches nicht unnötig überladen und einfach in der Bedienung ist. Trotzdem vermisse ich genau solch ein kollaboratives Echtzeit-Bearbeitungstool, welches simultan Mindmaps und Gliederungen erstellen kann. Aber vielleicht existieren solche Lösungen ja bereits und ich weiß nur nichts davon? Auf jeden Fall bin ich über Tipps zu anderen Tools und wie wir unseren Workflow verbessern könnten sehr dankbar!

Erster Eindruck: Surface Pro Skin von DecalGirl

Als ich im November 2013 mein Surface Pro 2 erhalten habe, dauerte es weniger als eine Woche, bis ich auf der Rückseite einen permanenten Kratzer drinnen hatte. Passiert sein muss das, als ich im Vorlesungsraum in der Uni das Gerät mal nicht auf der TypeCover-Seite auf den Tisch gelegt habe. Ich war sauer, weil das Surface Pro als Business-Gerät beworben wird und die VaporMG-Legierung als „durable“, sprich langlebig, bezeichnet wird. Lange Rede, kurzer Sinn: ich hab mich nach einem Skin für die Rückseite umgesehen, bin bei DecalGirl fündig geworden und möchte hier meinen ersten Eindruck schildern.

DecalGirl

(Update: Mehr zum Shop und dessen Portfolio)
Aufmerksam geworden bin ich auf den US-Shop durch viele Postings auf Surfaceforums.net von glücklichen DecalGirl-Skin-Besitzern. Auf DecalGirl.com gibt es unfassbar viele Motive zur Auswahl, außerdem kann man sogar seine eigenen Entwürfe hochladen. Sehr praktisch ist, dass man bei gefühlt 90% aller Motive direkt eine Vorschau sehen kann, wie das Ganze auf/an dem Surface Pro aussehen wird (wie man das von T-Shirt-Shops kennt). Die Skins gibt es in Kombination für die Front- und Rückseite. Mich interessiert eigentlich ja nur ein Schutz für die Rückseite, aber der Gag ist, dass es zum Frontskin ein passendes Wallpaper gibt, welches nahtlos ineinander übergehen soll.

Bestellung und Lieferung

Wer mich kennt, der weiß, dass ich sehr lang zum Entscheiden brauche, das Motiv „Jean Map“ vom allseits bekannten Vlad Studio ist es letztlich geworden. Am 24.12. habe ich die Bestellung für umgerechnet 21,50 EUR inkl. Versand aufgegeben (bei Bestellungen bis Heiligabend gab es 25% Rabatt, aber ich vermute stark, dass es diese Aktionen häufiger gibt). Im Bestellvorgang kann man zwischen Glossy und Matte Finish wählen – ich entschied mich für matt, da ich kein Freund von Fingerabdrücken bin. Die Lieferzeit finde ich mit 3 Wochen angesichts der Feiertage zum Jahreswechsel in Ordnung. Der Skin kam per USPS First Class Mail stabil verpackt in einer Versandtasche aus Vollkarton an. Auf der Außenseite war die Zollerklärung angebracht, weshalb es auch hierbei keinen Stress gab.

Installation

BildDer Lieferinhalt umfasste in zwei Plastikhüllen verpackt:

  • abziehbarer Skin für Vorderseite
  • abziehbarer Skin für die Rückseite (2-teilig)
  • Installationsanleitung

Auf dem Abziehpapier des Frontskins stand nochmals der Download-Link für das dazugehörige Wallpaper, falls man die Auftragsbestätigungsmail verrafft hat (alternativ kommt man aber auch über den bei Bestellung erzeugten DecalGirl-Account ran). Allerdings habe ich bisher nur den zweiteiligen Skin für die Rückseite angebracht, aber vielleicht hol ich die Frontverschönerung später noch nach. Außerdem spiele ich mit dem Gedanken, eine Display-Schutzfolie zu probieren, die gegebenenfalls zwischen Surface und Skin anzubringen ist. Zur eigentlichen Vorgehensweise ist zu beachten, dass die Geräte-Rückseite mit einem Mikrofaser-Tuch (nicht im Lieferumfang, Brillenputztuch o. oder Ähnliches tut gut) vorher zu säubern ist. Laut Surface-Benutzerhandbuch kann man das Tuch auch zusätzlich mit Isopropylalkohol befeuchten, was ich getan habe. Die Skin-Teile müssen anschließend vom Trägerpapier abgezogen werden. Dabei ist zu beachten, dass der obere Skin zwei Aussparungen für die Rückkamera und dazugehörige LED hat. Bild

Beim Abziehen blieb das überschüssige Stickermaterial für die größere Kameraaussparung auf dem Trägerpapier, wohingegen ich bei der kleineren LED-Aussparung mit einem spitzen Gegenstand (Schere, Büroklammer) nachhelfen musste. Bei besagtem oberen Skin musste ich 3-4x neu ansetzen, um es wirklich millimetergenau auszurichten, damit nichts überklebt wird, was nicht überklebt werden soll. Der Skin ist zwar laut Anbieter nicht wiederverwendbar, allerdings klappt es im „frischen“ Zustand ganz gut, ihn zum Ausrichten nochmal sanft abzuziehen. Zu guter letzt habe ich noch mit einem Rakel (nicht im Lieferumfang) alles schön glatt gezogen, es geht aber sicher auch ohne, denn Blasenbildung war praktisch nicht wahrzunehmen.

Fazit

Die Passgenauigkeit des Skins ist super und die Installation einigermaßen einfach. Das Ergebnis ist ansehnlich, der Preis im Rahmen und ich muss mir nun hoffentlich weniger Gedanken um Kratzer machen. Ob es sich für den Dauereinsatz eignet, wird sich zeigen und später berichtet werden.

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